Die Höhlen von Matala auf Kreta

Die Höhlen von Matala auf Kreta

Die Höhlen von Matala auf Kreta

Eine virtuelle Zeitreise ins Jahr 1996

Matala, Sommer 1996



Matala-Höhlen-Tour - Ein Rundgang mit Spurensuche


Die hier gezeigten Aufnahmen stammen aus einem privaten Hi-8 Urlaubsfilm vom Sommer 1996. Die Bilder bzw der Film waren ursprünglich nicht für eine Digitalisierung gedacht. Die Tatsache, daß sowohl in der archäologischen wie in der touristischen Reiseliteratur kaum über die Geschichte und die Bedeutung der Höhlen von Matala auf Kreta berichtet wird, ist erstaunlich. Dazu kommt noch, daß im WWW (im Jahre 1996) die Höhlen von Matala meist nur im Überblick gezeigt wurden, kaum jedoch mit Innen- oder Nahaufnahmen. Dies war mit ein Grund, die hier vorliegenden Aufnahmen trotz technisch bedingter Qualitätsmängel zu bringen.

Die Aufnahmen sollen letztlich eine Anregung sein, sich mit mehr als nur dem Strandleben und den kulinarischem Angeboten von Matala auseinanderzusetzen.

Adaptierte Originalfassung vom 16.03.2000

Die Höhlen von Matala


Matala ist ein kleiner Hafenort an der Südküste Kretas. An der Westseite der Bucht sind in den weichen Kalksteinfelsen Höhlen eingegraben, die teils als Brandungshöhlen, teils durch künstliche Erweiterung entstanden sind. Über den Zweck dieser Höhlen ist man sich nicht ganz einig, manche denken an antike Wohnhöhlen, andere wieder sehen darin sogar Grabstätten.

In Matala befand sich ein Hafen für Festos (Phaistos) und später für Gortys, die Wohnhöhlen könnten daher durchaus auf vorchristliche Zeit zurückgehen. Es ist daher verwunderlich, daß über diese Anlage in der archäologischen und touristischen Reiseliteratur nur wenig über den Zweck und die Geschichte der interessanten Felskammern mit Liegenischen zu erfahren ist.

Von der vorchristlichen Wohn- und Grabstätte zum Paradies für Aussteiger und Hippies



Die Wohnhöhlen sind einzeln oder in Gruppen über die strandnahen Bereiche des Westufers verteilt. Sie sind nach keinem "Gesamtplan" errichtet worden, folgen jedoch der natürlichen Schichtung (Bankung) des Gesteins.

Bis in die sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts war Matala ein kleines und abgelegenes Fischerdorf, dem der Tourismus kaum Interesse zuwandte. Das änderte sich mit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Matala und die wenig beachteten antiken Wohnhöhlen wurden von Aussteigern und Hippies "wiederbesiedelt". Die "Blumenkinder" läuteten in Matala das Popzeitalter ein, leider auch die Devastierung der Höhlen. Die freizügige und ökonomisch unabhängige Lebensweise, fehlende sanitäre Einrichtungen, ein gewisses Desinteresse an der historischen Überlieferung und Drogenkonsum zogen die Anlage arg in Mitleidenschaft. Die Höhlen wurden außerdem mit Mandalas und anderen Darstellungen "künstlerisch dekoriert".

Matala als archäologische Stätte




Die Gemeinde von Matala sperrte die antike Höhlenanlage durch einen Maschendrahtzaun ab. Die Höhlen wurden unter hohem Aufwand einigermaßen von den "Siedlungsspuren" der Hippiezeit befreit und "rückrestauriert", dennoch sind weiterhin vereinzelt die Wunden dieser letzten Besiedlung zu erkennen.

Seither sind die Höhlen von Matala eine archäologischen Stätte und man kann sie tagsüber während der Touristensaison besichtigen. Meist locken jedoch Strandleben und Lokale mehr als die ohne nähere Information kaum verständlichen Wohnhöhlen. Die Verweildauer ist daher meist recht kurz, insbesondere an heißen Tagen, was letztlich kein Schaden für die Anlage ist. Es lohnt sich allerdings auch ohne ausführliche Reiseinformationen, sich in die Höhlen auf Spurensuche zu begeben.

Steile Zugänge und tiefe Höhlen




Der Aufstieg zu den Wohnhöhlen ist oft beschwerlich, wenig ausgebaut und in einigen Fällen nur alpinistisch erschließbar. Die Anordnung der Höhlen folgt jeweils der Gesteinsschichtung, woraus sich zum Teil malerische Gruppierungen ergeben. Vor dem Höhleneingang befinden sich kleine, mehr oder weniger ausgearbeitete Terrassen.

Höhlengruppen und Vorhallen




In einigen Fällen folgt nach der Eingangsterrasse eine niedrige aber geräumige Vorhalle, von der aus dann gesonderte Zugänge in die Einzelkammern führen. Sämtliche Räumlichkeiten der Höhlenwohnungen sind direkt aus dem anstehenden Felsen bergmännisch ausgehauen worden. Gemauerte Wände oder Türrahmungen sind zumindest heute nicht mehr zu sehen.

Terrassen




Dort, wo es die Felsformation erlaubt, fällt das Gelände in künstlichen Terrassen ab, die hier großzügiger ausgestattet sind, als in den steileren, oberen Bereichen der Felswand. Der heutige Zustand täuscht allerdings etwas, da es zahlreiche Ansätze von Felsmauern gibt, welche später abgebrochen wurden. Möglicherweise sind diese Terrassen ursprünglich höher umschlossen gewesen - man beachte dazu den Boden vor den Terrassen mit rechteckigen Ausnehmungen und Mauerabsätzen. Auch hier ist alles aus dem anstehenden Fels herausgehauen worden.




Diese Detailaufnahme des Bodens vor der bereits gezeigten Terrasse ist - ähnlich einem Gruftschacht - mit der Spitzhacke herausgearbeitet worden. Der Zweck dieser Anlage ist nicht bekannt. Im Streiflicht zeichnen sich deutlich leicht radial verlaufenden Schrämmspuren ab.

Meerblick





Durch die Lage der Höhlen zum Strand und früher zum antiken Hafen hin ergeben sich malerische Ausblicke aus dem Inneren der kleinen Felskammern. Das hier gezeigte Portal ist in seiner oberen Hälfte stark ausgebrochen. Auffallend ist die hohe Türschwelle, die wohl eine Art Witterungsschutz darstellt.




Nach den ökonomisch unabhängigen Hippies der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts kommen heute die zahlenden Touristenschwärme und damit die "Verhüttelung". Wie es hier wohl aussah, als Matala noch ein antiker Hafen war?

Niedrige Kammern und steinerne Betten





Die meisten Wohnhöhlen sind niedrige rechteckige Kammern mit mehreren segmentförmigen Liegenischen. Die Höhlendecke ist stets flach ausgearbeitet.

Zerstörte Wohnkammern




Leider sind viele der Felskammern heute zerstört oder stark verändert. Bei der hier gezeigten Höhle wurde die Liegenische und ein Teil der Decke zur höhergelegenen Nebenkammer ausgebrochen. Dies ist sicher ein sekundärer Zustand - man benützte die Höhlen vielleicht als Steinbruch.

Die Liegenische ist ebenfalls stark ausgearbeitet. Ursprünglich war die Liegefläche natürlich horizontal, wie besser erhaltene Exemplare belegen.

Zerstörte Großwohnung oder luftiges Domizil?




Die Größe der Wohnhöhlen variiert. Neben sehr kleinen Kammern mit nur jeweils einer Liegenische an den Wänden, gibt es auch solche mit mehreren zusammengehörigen Kammern oder mit großer Hauptkammer und mindestens zwei Liegenischen pro Wand, wie das obige Beispiel zeigt.

Bei dieser Großwohnhöhle fehlt die Eingangswand, sodaß man eher von einer Halbhöhle oder einem Abri sprechen könnte. Sie liegt in jenem Bereich, wo auch andere Wohnhöhlen sekundäre Durchbrüche und Abtragungen aufweisen. Die hier vorgestellte Großwohnhöhle muß daher in ihren ursprünglichen Aussehen nicht unbedingt bereits ein luftiges Domizil gewesen sein. Rechts, unmittelbar hinter dem Eingang führt der Weg in eine bereits gezeigt Höhle.

Spätere Umbauten




Spätere Umbauten und Zusammenlegungen von Höhlen sind meist an den abrupten Durchbrüchen zu erkennen. Bei dieser Wandnische hat man sich jedenfalls wenig Mühe gegeben, den Durchgang eine architektonische Form zu geben. Bemerkenswert ist weiters der Blick zur flachen Decke mit Farbspuren.

Der Einblick lenkt den Blick auf eine weitere Veränderung aus viel späterer Zeit: Das Bodenniveau wurde stark angehoben, denn die Liegefläche mit dem in der rechten Nischenecke sichtbaren keilförmigen "Kopfpolster" verschwinden fast zur Gänze unter der modernen Höhlenbeschüttung. Sicher ist auch, daß man den Durchbruch zur Nachbarhöhle erst errichtete, als man die Nische nicht mehr als steinernes Bett benützte.

Ausstattung einer Wohnkammer





Die kleineren Wohnhöhlen sind meist besser erhalten, als die Großraumhöhlen. In einigen Fällen könnte man fast von einer "Luxusausstattung" sprechen. Der rechte Bildrand verläuft annähernd in der Raummitte, woraus sich ein Höhen-Breiten-Verhältnis von etwa 2,5 : 1 ergibt. Die Raumhöhe liegt unter 1,7 m, was man bei der "Bekriechung" der Höhlen immer bedenken sollte, wenn man vor Überraschungen sicher sein will (der Berg gibt nicht nach!) Die flache Decke ist sorgfältig eben abgearbeitet. Links neben dem Eingang ist ein "Ablagebrett" direkt aus dem anstehenden Fels herausgearbeitet. An der Seitenwand erkennt man eine querrechteckige Beistellnische und die obligatorische Liegenische. Leider auf dem Bild weniger gut sichtbar ist eine Art Keilstein im Scheitel des Nischenbogens.

Die Aufnahme wurde durch die Tür der rückwärtigen, fensterlosen zweiten Kammer gemacht.

"Einbauschrank" und "Steinbett"




Bezogen auf die geringe Raumhöhe könnte man bei dieser Beistellnische schon fast von einem kleinen "Einbauschrank" sprechen. Links davon die Liegenische der Höhlenrückwand mit keilförmigen Kopfteil. Interessant ist, daß die Liegenischen eines Raumes nicht immer auf gleicher Höhe über dem Fußboden liegen.

Die Oberfläche der Höhlen scheint nicht verputzt gewesen zu sein, sodaß die Riefelung der Wandoberfläche durch die Schrämmspuren als gestalterisches Moment anzusehen ist. Einzelne Verfärbungen zeigen jedoch, daß zumindest einige Höhlen eine figurale Malerei in lasierenden Rottönen aufgebracht wurde.

Die im Streiflicht gut ablesbaren Schrämmspuren unter der Beistellnische lassen vermuten, daß hier ein Rechtshänder mit Schlagholz und Spitzmeißel am Werk war, den die Hiebe verlaufen annähernd gerade von rechts oben nach links unten. Eine zweite Art ist die Abarbeitung der Wand mit kreisförmigen Hieblinien, wie sie gut in anderen Teilen der Wohnhöhlen sichtbar blieb.

Geräumige Nischen entlang der Wände. Statt Verputz geschrämmte Oberflächen.

"Steinbett mit Nackenrolle"





Die Liegenischen gibt es in einigen Varianten. Diese hier könnte man als "Steinbett mit Nackenrolle" bezeichnen. Auffallen ist die zum Fußteil abgesenkte Liegefläche. Man kann sich bei der Kleinheit der Nische eigentlich nicht recht vorstellen, daß auf diesen Steinsofas jemand über längere Zeit liegen kann. Auch der Kopfteil scheint eher symbolischen Charakter zu haben, als praktischen.

Liegenische mit Wandschrank




Dieses Beispiel stammt aus einer Großraumhöhle. Hier befinden sich jeweils zwei Nischen an einer Wand, sodaß eigentlich für die Beistellnischen kein Platz verbleibt. Man hat sie kurzerhand in die Rückwand der Nische eingetieft.

Über die Art des Kopfteiles kann man nur Vermutungen anstellen. Rechts scheint eine Art keilförmiger Kopfpolster gewesen zu sein. Andererseits ist die Nische links relativ hoch hinauf abgearbeitet. In späterer Zeit dürfte man die einst ebene Liegefläche umgearbeitet haben, denn daß "Steinbetten" auch durchhängen können, ist wohl weniger glaubhaft.

Ein "Luxusalkoven" mit Wandmalerei




Die relativ langgezogene Liegenische hat einen der häufig vorkommenden keilförmigen "Kopfpolster". Im Scheitel läßt sich vage ein "Schlußstein" erkennen, der wie alles in diesen Höhlen nicht gemauert, sondern aus dem Felsen herausgearbeitet wurde.

Im natürlichen Streiflicht sind an der Nischenrückwand die kreisförmigen Hiebrillen vom Schrämmen erkennbar. Normalerweise entstehen solche bogenförmigen Hiebrillen, wenn jemand mit einer Spitzhacke seitlich stehend die Wand bearbeitet. Die kreisförmigen Linien ergeben sich durch die Drehbewegung des Werkzeugstiels aus dem Ellenbogengelenk.

Das vorliegende Hiebmuster kann jedoch so nicht entstanden sein, weil die Hiebrillen bis in die oberen Nischenecken verlaufen, wo man eine Spitzhacke nicht mehr führen kann. Die Wand muß daher mit Schlägel und Spitzmeißel bearbeitet worden sein. Die bogenförmige Hiebspur ergibt sich bei diesem Werkzeug nicht von selbst, sondern ist eine Form der bewußten Oberflächengestaltung.

In der linken oberen Nischenecke sind rote Farbflecken zu erkennen, die sich bei näherer Betrachtung als Tierdarstellung erweisen.

Wandmalerei




Die in Rottönen gehaltene lasierend direkt auf den Stein aufgetragene Bemalung zeigt eine Tierdarstellung: erkennbar sind die Vorderbeine und der Kopf mit mehreren Hörnern. Vielleicht ist damit ein Kri-Kri - ein kretischer Zwergsteinbock - gemeint. In der gleichen Höhle existiert noch eine Landschaftsdarstellung. Die Wandmalereien gehören sicher zum historischen Bestand und sind nicht erst ein Produkt der Hippiezeit.

Rötliche Verfärbungen an den Wänden sind in den Höhlen von Matala relativ häufig anzutreffen - man muß sich nur die Zeit nehmen und abwarten, bis sich die Augen an dem Kontrast zwischen der grellen Strandsonne und dem Halbdunkel der Höhlen gewöhnt haben. Genaues Suchen und Schauen wird stets belohnt.




Oft bedarf es einer längeren "Einlesezeit", bis Wandmalereien in dem Wirrwarr der Schrämmspuren und bei den gegensätzlichen Lichtverhältnissen entdeckt werden. Links unten sieht man sechs spitze Berge (oder sind damit Wellen gemeint), die in zwei Reihen angeordnet sind - eine Landschaftsdarstellung also. Sie erinnert zwar an asiatische Miniaturen, was eher für eine Entstehungszeit in der Hippieära spräche, doch dürfte auch diese Darstellung zum Altbestand wie das Kri-Kri in der Liegenische der gleichen Höhle gehören.

Links oben glaubt man eine menschliche Figur, leicht schräg nach links voranschreitend, auszunehmen. Mehrere Farbflecken dazwischen lassen an ein ursprünglich größeres und zusammenhängendes Wandgemälde denken.

Weniger subtil ausgeführt ist eine Deckenbemalung in einer anderen Höhle, wobei nicht sicher ist, ob sie nicht ein Relikt der letzten Besiedlung ist.

Wandmalerei und "Bauplastik"




Die flache Höhlendecke dieser Wohnkammer zeigt spiralförmige Muster in kräftigen Gelb und Brauntönen. Ist diese Malerei nur besser erhalten, stammt sie aus einer späteren Zeit oder ist sie gar eines der wenigen erhaltenen Beispiele der Dekorationskunst der Hippiezeit - ein Mandala?

Die Aufnahme ist noch aus einem anderen Grund interessant. Sie zeigt eine Liegenische mit umlaufenden Rundwulst und einem dreieckigen Schlußstein, der in manieristischer Art wie ein Schmuckstück über dem Bogen sitzt. Neben der malerischen Dekoration gibt es also auch eine architektonisch-plastische Bauzier.

Baudetails




Architektonische Rahmungen und plastische Zierelemente sind bei den Wohnhöhlen eher die Ausnahme. Die hier leider schon stark zerstörte Portal läßt Ansätze einer Rahmung erkennen, die sich im Inneren wiederholt.



Die Detailansicht dieser Höhle zeigt die Rückwand mit Sockel und einer lisenenartigen Portalrahmung sowie eingetieften Wandfeldern. Das Portal führt in eine zweite Kammer mit umlaufender Liegebank.




Die fensterlose rückwärtige Kammer hat links und rechts eine umlaufende "Bettbank", während die Rückwand wieder mit einer Segmentbogennische ausgestattet ist.

Die Gliederung der Portalwand zeigt trotz ihrer primitiven Ausführung eine klare Unterscheidung in Sockelzone, Sockel und Türpfosten.

Eine falsche Doppelaxt - Ritzzeichnungen




Neben den Spuren von Wandbemalung, der architektonischen Gliederungen und der bewußten Gestaltung der Wandoberfläche durch gemusterte Schrämmspuren finden sich in den Höhlen von Matala - meist im Bereich der Türpfosten - vereinzelt "Felsritzungen" und kleine Reliefs. Obiges Beispiel zeigt eine neben dem Türpfosten eingeritzte "Doppelaxt". Man ist natürlich verleitet, hier ein typisch kretisches Kultzeichen der Bronzezeit zu vermuten, wodurch den architektonisch ausgestalteten Wohnhöhlen ein hohes Alter zugeschrieben werden könnte.

Leider unterscheiden sich Art und Ort der Anbringung sowie die Form der Axt so wesentlich von den kretischen Originalen, daß schon der Zweite Blick die Entstehungszeit in der Hippiezeit verrät.

Nicht viel besser ergeht es einem bei den Reliefs.

Flower-Power-Reliefschmuck




Rechts unten, am Türpfosten jener Wohnhöhle, von der schon im Zusammenhang mit den architektonischen Baudetails die Rede war, befinden sich zwei kaum handtellergroße Reliefdarstellungen, die in quasi "ägyptischer Manier" in den Pfosten eingearbeitet sind. Wieder stellt sich die Frage nach dem Alter der "Kunstwerke".




Links ist der Torso eines weiblichen Aktes mit erhobenen Armen zu sehen, rechts davon der offensichtlich unfertige Oberkörper einer Figur mit eingerolltem Hörnerpaar.

Thematisch und vom Figurenstil her gehören diese beiden Relieffragmente sicher weder zur antiken noch zu einer anderen länger zurückliegenden Epoche. Wir haben es hier mit einem der wenigen Überbleibsel aus der Hippiezeit zu tun - kein großes Kunstwerk, aber ein Zeuge einer bereits zur Geschichte gewordenen Jugendbewegung, die ebenso in die Jahre gekommen ist, wie ihre Vertreter.

Matala - der Strand oder die Höhlen?





Was die meisten Besucher an Matala wirklich zu begeistern scheint sind der Strand und die Lokale. Vielleicht mangelt es nur an einer anderen Sehweise der Dinge, um hier das im Kern vorhandene Interesse an unserer Geschichte zu erwecken.


Original vom 16.03.2000, neu adaptiert 17.04.2020

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